Arbeiten als Frontoffice-Mitarbeiter(in)

Petra erzählt von ihrer Arbeit an der Rezeption
Mein Name ist Petra und ich arbeite als Rezeptionistin bei Camping Samoza. Ich arbeite sehr gerne an der Rezeption. Der Campingplatz selbst ist wunderschön, was die Arbeit natürlich noch schöner macht. Es wird immer etwas organisiert und es herrscht eine gemütliche, lebendige Atmosphäre.
Arbeiten als Frontoffice-Mitarbeiter(in) bei Camping Samoza
Am Morgen gehe ich über den noch ruhigen Park zur Rezeption. Vögel, Kaninchen, Eichhörnchen – ich begegne ihnen allen. Ein herrlicher Start in den Tag.
Ich bin gerne früh da, damit ich in Ruhe öffnen und die Zeitungen zusammensuchen kann, die jeden Morgen wieder irgendwo anders abgelegt werden.
9.00 Uhr: Die Rezeption öffnet, der Kaffee läuft und das Gesicht steht auf „freundlicher Empfang“. Ob es regnet, die Sonne scheint oder schon eine Schlange vor dem Tresen steht – bei uns beginnt jeder Urlaub mit einem Lächeln und einem netten Wort.
Punkt 9 kommen die Stammgäste fürs Schwimmen herein – für ihre morgendliche Runde im Wasser und einen kleinen Plausch.
Die ersten Meldungen treffen ein: „Die Duschtür ist aus den Angeln in Veluwe Villa 17…“ – „Kein Strom bei Putter 22.“ Wir rufen unsere starken Männer vom technischen Dienst.
„Die Bettlaken sind nicht sauber, wir vermissen eine Suppenkelle“ – wir schreiben unserer Moppie. Kurze Wege, alles wird gelöst.
Halb elf kommt die Jugend herein, muss aber noch bis 11 Uhr warten, bis auch sie ins Schwimmbad dürfen. Gegen 11 Uhr: Stau am Drehkreuz. „Meine Karte funktioniert nicht“, „Ich habe meine Karte vergessen“, „Können Sie das Tor öffnen?“ Standardfragen – den ganzen Tag über. Gleichzeitig klingelt ständig das Telefon. Die unterschiedlichsten Fragen landen bei uns, den Heldinnen der Rezeption.
Postpakete werden sortiert, Schranken geöffnet, Reservierungen gemacht und administrative Aufgaben erledigt. Kein Tag ist langweilig oder vorhersehbar – genau das macht die Arbeit bei Samoza so besonders.
Für eine Pause bleibt kaum Zeit, der Tag läuft einfach weiter, bis meine Schicht endet. Dann gehe ich denselben Weg zurück über den Park.
Ich fühle mich verbunden mit diesem Ort, mit der „Samoza-Familie“.
Noch ein bisschen durchhalten und dann steht dort eine nagelneue Rezeption, in der ich hoffentlich noch lange arbeiten darf. Denn das hier ist mehr als ein Job – es ist Heimkommen in die verrückteste und schönste Urlaubswelt der Niederlande.
Von: Petra Grift




